GeraMond Leserreise im Jahr 2021

Wolgograd

Nehmen Sie teil an unserer neuen Leserreise nach Wolgograd, von 1925 bis 1961 Stalingrad genannt, und erleben Sie zwischen dem 16. und 25. April 2021 eine emotionale und aufschlussreiche Tour durch den Ort, an dem sich der Zweite Weltkrieg gewendet hat
 
Denkmal auf dem Mamajew-Hügel in Wolgograd © Foto Alexfas
Es gibt wohl kaum einen Stadtnamen, der sich so in unser Gedächtnis eingebrannt hat wie Stalingrad. Der Ort steht sinnbildlich für die Wende des Zweiten Weltkriegs und das Grauen der Kämpfe. Wohl nirgendwo anders lässt sich die Bedeutungsschwere der Ereignisse und die damit verbundenen Emotionen besser vermitteln als vor Ort. Deswegen möchten wir sie mitnehmen nach Wolgograd, wie die Stadt heute heißt – eine Reise, die Sie nie wieder vergessen werden.

Das Programm:

1. Tag: Flug von Frankfurt am Main nach Moskau, Empfang druch die deutschsprachige Reiseleitung, Bustransfer zum Hotel.

2. Tag: Stadtrundfahrt durch Moskau, zu sehen sind unter anderem der Kreml mit dem Roten Platz, das Bolschoitheater, die Sperlingsberge, die Erlöserkathedrale sowie die Lomonossow Universität und viele weitere Sehenswürdigkeiten. Außerdem gibt es eine Führung durch eine Kreml-Kathedrale mit einem Rundgang auf dem Kremlgelände, eine Führung auf dem Roten Platz und die Reisegruppe besucht zudem das Lenin-Mausoleum. Am Nachmittag Ausflug zur 25 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Stadt Monino, um das Zentralmuseum der Luftwaffe zu besichtigen. Das Museum zeigt die Anfänge der sowjetischen/russischen Luftfahrt bis heute. Insgesamt sind dort 173 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 127 Motoren und Turbinen ausgestellt. Am Abend Rückkehr nach Moskau.

3. Tag: Fahrt nach Ljublino im Südosten Moskaus, wo ein Kriegsgefangenen-Friedhof steht, an dem auch deutsche Kriegsgefangene von 1945 bis 1949 beerdigt liegen. Teilnahme an einer Kranzniederlegung. Im Anschluss Flug nach Wolgograd, Treffen mit der örtlichen Reiseleitung und Transfer zum Hotel.

4. Tag: Stadtrundfahrt durch Wolgograd, Besuch des Mamajew-Hügel, auch bekannt als „Anhöhe 102“, die während der Schlacht um Stalingrad 1942/43 hart umkämft war. heute Steht auf dem Hügel das gigantische Ehrenmal der Helden der Stalingrader Schlacht mit der Statue der Mutter Heimat, die mit 52 Meter Höhe die größte freistehende Statue der Welt ist. Kranzniederlegung am Denkmal der Ruhmeshalle.

5. Tag: Besuch des Panorama-Museums und Pawlow-Hauses. Das Museum stellt auf zirka 4500 Quadratmetern viele Exponate, wie Waffen, Panzer oder Geschütze aus der Schlacht von Stalingrad aus. In dem Museum findet sich ein riesiges Panoramagemälde zur Schlacht um Stalingrad mit einer Größe von 120 mal 16 Metern. Außerdem gehört zu der Einrichtung auch die Ruine der Grudinin-Mühle, die als einziges der seinerzeit zerstörten Gebäude stehengelassen wurde. Um das Pawlow-Haus gab es während der Schlacht um Stalingrad erbitterte Kämpfe. Heute ist es ein Denkmal. Im Anschluss geht es zur Südstadt, die frühere deutsche Siedlung Alt Sarepta, wo noch 20 historische Bauwerke erhalten geblieben sind. Der Reisetag endet mit einer Führung am Wolga-Don-Kanal.

6. Tag: Fahrt auf der Wolga mit dem Schiff Moskwa. Abfahrt nach Rossoschka, 37 Kilometer nordwestlich von Wolgograd, und Besichtigung der Deutschen Kriegsgräberstätte, ein Sammelfriedhof für alle Gefallenen von Wolgograd bis Rostow am Don. 

7. Tag: Tour durch die Verteidigungslinien der 64. Armee in Stalingrad. Dazu gehört die Besichtigung der Stadt Beketowka, wo die 64. Armee ihr Hauptquartier hatte und Generalfeldmarschall Friedrich Paulus verhört wurde, der Bahnhof Beketowka, des Kriegsgefangenenlagers Nummer 108, dem deutschen Kriegsgefangenenfriedhof und der Hilfskontrollstele der 64. Armee mit einem tollen Ausblick auf Wolgograd. Besuch des Museums Pamjat am Ort der gefangennahme von Paulus. Flug nach Moskau.

8. Tag: Reise zum rund 72 Kilometer vor Moskau gelegenen Kubinka, wo ein renommiertes Panzermuseum steht. Es enthält eine der weltweit größten Sammlungen an Panzern und gepanzerten Fahrzeugen aus zwölf verschiedenen Nationen. Rücktransfer nach Moskau.

9. Tag: Besichtigung des Zentralmuseums des Großen Vaterländischen Kriegs. Im Museum sind eine große Anzahl von Waffen, Ausrüstung, Auszeichnungen beider Armeen, Dokumente und viele andere Gegenstände aus dem Zweiten Weltkrieg ausgestellt. Außerdem sind dort auch Panzer, Kanonen, Flugzeuge sowie kleine Schiffe und U-Boot-Rümpfe aus der Zeit ausgestellt. Am Nachmittag schaut sich die Reisegruppe das Museum der Schlacht von Borodino an. Hier fand 1812 eine der wichtigsten Schlachten der Napoleonischen Kriege statt. Im Museum ist ein 115 mal 15 Meter großes Panoramabild der Schlacht aus dem Jahr 1912 ausgestellt. Abendliche Bootsfahrt durch Moskau.

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Fotos Pixabay